Altersgerecht sanieren in Köln – barrierefrei umbauen mit Förderung
Vom Sitz in Köln-Porz aus planen und koordinieren wir den altersgerechten Umbau von Wohnungen und Häusern im Kölner Stadtgebiet: stufenlose Zugänge, breitere Türen, ein Bad ohne hohen Einstieg und Böden ohne Stolperkanten. Auf Wunsch klären wir mit Ihnen, welche Zuschüsse und Kredite für Ihr Vorhaben infrage kommen.
Unverbindlich anfragenKölner Bestand: Wo es im Alltag hakt
Viele Kölner Wohnungen liegen im Hochparterre oder in Häusern ohne Aufzug – Gründerzeitbauten in der Südstadt, in Nippes oder Ehrenfeld ebenso wie Nachkriegsbauten in Kalk, Mülheim oder Porz. Typische Hürden sind Eingangsstufen, schmale Treppenhäuser, Wohnungstüren mit wenig lichter Breite und Bäder mit Wanne oder hohem Duschrand.
- Eingangsstufen und Vortreppen: Rampe, Hebeplattform oder Niveauausgleich – bei Mehrfamilienhäusern nur mit Zustimmung der Eigentümergemeinschaft
- Enge Türen: Türverbreiterung, wobei in Altbauwänden vorab die Statik geprüft wird
- Wanne oder hoher Duschrand: bodengleiche Dusche; im Altbau entscheidet die Aufbauhöhe des Bodens, ob sie möglich ist
- Stolperkanten: Schwellen zwischen Räumen entfernen und Höhenunterschiede im Boden ausgleichen
- Treppen im Haus: beidseitige Handläufe, markierte Stufenkanten, bessere Beleuchtung oder Vorbereitung für einen Treppenlift mit verstärkter Wand und Stromanschluss
Leistungen beim altersgerechten Umbau in Köln
Wir bündeln die Gewerke, die bei einem altersgerechten Umbau zusammenspielen: barrierefreie Bäder mit bodengleicher Dusche und Haltegriffen, Trockenbau für verstärkte Wände, an denen später Griffe oder Lifte befestigt werden, Bodenarbeiten für rutschhemmende, stufenlose Beläge, Elektroinstallation für Licht, Schalter und Steckdosen in griffgünstiger Höhe sowie Malerarbeiten zum Abschluss.
Maße und Bewegungsflächen orientieren sich an der DIN 18040-2 für barrierefreie Wohnungen: Innentüren brauchen mindestens 80 Zentimeter lichte Breite, bei Rollstuhlnutzung 90 Zentimeter; Bewegungsflächen messen mindestens 120 mal 120 Zentimeter, bei Rollstuhlnutzung 150 mal 150 Zentimeter. Welcher Standard für Sie sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem Bedarf.
Alle Maßnahmen und Förderwege im Überblick zeigt die Seite Altersgerechte Sanierung.

Beratung und Förderung in Köln
Bevor Sie planen, lohnt ein Blick auf die kostenlose Beratung vor Ort: Die Beratungsstelle wohn mobil der PariSozial berät Kölnerinnen und Kölner zu Wohnungsanpassung und Finanzierung, und beim Amt für Wohnungswesen der Stadt Köln ist der Bereich „Behindertengerecht Wohnen“ Ansprechpartner. Wir stimmen unsere Planung auf Wunsch mit diesen Stellen ab.
Diese Wege zur Finanzierung kommen Stand September 2026 in Betracht:
- Mit anerkanntem Pflegegrad bezuschusst die Pflegekasse wohnumfeldverbessernde Maßnahmen mit bis zu 4.180 Euro je Maßnahme (§ 40 Abs. 4 SGB XI); leben mehrere Pflegebedürftige im Haushalt, kann sich der Betrag erhöhen. Der Antrag ist vor Beginn der Arbeiten zu stellen.
- Der KfW-Kredit „Altersgerecht Umbauen“ (159) finanziert bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit, unabhängig von Alter und Pflegegrad; der Antrag ist vor Vorhabenbeginn über die Hausbank zu stellen.
- Der KfW-Investitionszuschuss „Barrierereduzierung“ (455-B) kann Stand September 2026 nicht beantragt werden, weil die Bundesmittel für 2026 aufgebraucht sind; ob es 2027 wieder Mittel gibt, ist offen.
- Über die NRW.BANK gibt es im Rahmen der Wohnraumförderung des Landes die Eigentumsförderung Modernisierung: ein Darlehen bis 220.000 Euro mit Tilgungsnachlass für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen, das auch barrierefreie Umbauten umfasst. Der Antrag läuft über die Bewilligungsbehörde der Stadt oder des Kreises und muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.
- Arbeitskosten lassen sich als Handwerkerleistungen nach § 35a EStG steuerlich geltend machen (20 Prozent, höchstens 1.200 Euro im Jahr), soweit sie nicht bereits über Zuschüsse oder zinsverbilligte Kredite gefördert werden.
Für dieselbe Maßnahme lässt sich in der Regel nur ein Fördertopf nutzen. Wir stellen deshalb vor der Planung zusammen, welche Kombination für Ihre Situation am meisten bringt, und stimmen Kostenvoranschläge und Terminplan auf die Antragsfristen ab. Beauftragen Sie keine Arbeiten, bevor der Antrag gestellt oder die Zusage da ist: Ein vorzeitiger Beginn kann die Förderung ausschließen. Eine Zusage erteilen ausschließlich die jeweiligen Stellen.

Was kostet ein altersgerechter Umbau in Köln?
Externe Marktübersichten nennen Stand September 2026 für eine bodengleiche Dusche etwa 3.000 bis 7.000 Euro, im Altbau etwa 3.500 bis 8.000 Euro, für eine Türverbreiterung etwa 800 bis 2.500 Euro je Tür und für einen Treppenlift etwa 2.500 bis 6.000 Euro bei gerader und etwa 6.000 bis 12.000 Euro bei kurviger Treppe. Ein komplettes Bad wird nach gängigen Richtwerten mit etwa 1.200 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter angesetzt. Was Ihr Vorhaben kostet, hängt von Bestand, Ausstattung und Umfang ab; ein Preis der SKZ ergibt sich erst nach der Besichtigung.

So läuft der Umbau in Köln ab
- Erstgespräch: Sie schildern, wer im Haushalt lebt, wo es im Alltag hakt und welche Einschränkungen absehbar sind.
- Termin am Objekt: Wir messen Zugänge, Türen, Bad, Böden und Treppen aus und prüfen Wände, Leitungen und Aufbauhöhen.
- Planung: Umfang, Reihenfolge und Bauabschnitte werden festgelegt, damit Bad und Küche möglichst kurz ausfallen.
- Förderung und Freigaben: Anträge, Kostenvoranschläge und bei Mehrfamilienhäusern die Abstimmung mit Verwaltung oder Eigentümergemeinschaft.
- Ausführung: Die Gewerke arbeiten in abgestimmter Folge; Sie bleiben, wenn möglich, in Ihrer Wohnung.
- Übergabe: gemeinsame Abnahme, Einweisung und die Unterlagen für Förderstellen.
Mieter, Eigentümer, Hausverwaltung: Zustimmung klären
In Mehrfamilienhäusern brauchen Eingriffe in Fassade, Treppenhaus oder Gemeinschaftseigentum eine Abstimmung. Mieter können vom Vermieter die Zustimmung zu Umbauten verlangen, die dem Gebrauch durch Menschen mit Behinderungen dienen (§ 554 BGB); Wohnungseigentümer können angemessene bauliche Veränderungen für Barrierefreiheit verlangen (§ 20 Abs. 2 WEG). Kosten, Rückbau und Sicherheiten sollten vorab schriftlich geklärt werden. Eine rechtliche Bewertung im Einzelfall ersetzt das nicht.

Im ganzen Kölner Stadtgebiet vor Ort für Sie da
Ob Innenstadt, Lindenthal, Rodenkirchen, Ehrenfeld, Nippes, Chorweiler, Porz, Kalk oder Mülheim: Für eine erste Einschätzung genügen Fotos von Eingang, Bad und Treppen, ein Grundriss und ein kurzer Überblick über Ihre Wünsche. Anschließend vereinbaren wir einen Termin bei Ihnen.
SKZ Rheinland GmbH | Albin-Köbis-Straße 1 | 51147 Köln-Porz

Häufige Fragen zum altersgerechten Umbau in Köln
Gibt es in Köln eine kostenlose Beratung zum altersgerechten Wohnen?
Ja. Die Beratungsstelle wohn mobil der PariSozial gGmbH berät kostenlos zu Wohnungsanpassung und Finanzierung. Ergänzend ist beim Amt für Wohnungswesen der Stadt Köln der Bereich „Behindertengerecht Wohnen“ Ansprechpartner.
Wer zahlt den Umbau, wenn ich einen Pflegegrad habe?
Mit Pflegegrad kann die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro je Maßnahme beisteuern; darüber hinaus kommen der KfW-Kredit und ein Landesdarlehen infrage. Ob und in welcher Höhe gezahlt wird, entscheiden die jeweiligen Stellen. Für den Umbau des Bades siehe auch Barrierefreie Badsanierung in Köln.
Kann ich zuerst das Bad umbauen und den Rest später?
Ja. Viele Haushalte beginnen mit dem Bad und ergänzen später Türen, Böden oder Zugänge. Ein Gesamtkonzept am Anfang verhindert, dass spätere Schritte fertige Arbeiten wieder aufbrechen.
Dürfen Mieter in Köln barrierefrei umbauen?
Mieter brauchen die Zustimmung des Vermieters, können sie für Umbauten zur Barrierereduzierung aber verlangen (§ 554 BGB). Beginnen Sie erst, wenn die Zustimmung schriftlich vorliegt.
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