Energetische Sanierung durch SKZ Rheinland

Energetische Sanierung: Heizkosten senken, Wohnkomfort steigern

Dämmung, Fenster, Heizung und Lüftung wirken zusammen: Wer sie in der richtigen Reihenfolge plant, senkt Energieverbrauch und Heizkosten und steigert den Wohnkomfort. SKZ Rheinland plant, koordiniert und setzt die energetische Sanierung von Häusern und Wohnungen in Köln, Bonn und Düsseldorf um – inklusive Beratung zu Sanierungsfahrplan, BAFA und KfW.

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Was zur energetischen Sanierung gehört

Gebäudehülle

Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystem oder bei erhaltenswerten Fassaden Innendämmung, Dämmung von Dach und oberster Geschossdecke, Dämmung der Kellerdecke sowie neue Fenster und Außentüren. Die Arbeiten an der Fassade stehen unter Fassadenarbeiten.

Heizung und Warmwasser

Wärmepumpe, Fernwärmeanschluss oder Hybridlösung: Die Wahl hängt von Gebäude, Vorlauftemperatur und Verfügbarkeit ab. Dazu gehören hydraulischer Abgleich, passende Heizflächen und gegebenenfalls Fußbodenheizung; mehr unter Sanitär- und Heizungstechnik.

Lüftung und Luftdichtheit

Ist die Gebäudehülle dicht, braucht das Haus einen geplanten Luftaustausch, sonst sammelt sich Feuchte. Eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung spart Lüftungswärme und schützt vor Schimmel; siehe Lüftungstechnik.

Innenausbau und Details

Innendämmung, Dachausbau und Vorwände entstehen im Trockenbau, Putz und Anstrich schließen die Arbeiten ab. Wärmebrücken an Anschlüssen und Laibungen planen wir mit, weil sie Energie kosten und Schimmel begünstigen.

So gehen wir vor

Die richtige Reihenfolge: erst planen, dann sanieren

Eine feste Regel gibt es nicht. Oft ist es sinnvoll, zuerst die Gebäudehülle zu verbessern und danach die Heizung zu dimensionieren, damit sie nicht zu groß ausfällt. Fällt die Heizung vorher aus, kann ein früherer Tausch nötig sein; dann sollte er zum späteren Ausbauzustand passen.

Sanierungsfahrplan: Schritt für Schritt statt alles auf einmal

Ein Energieeffizienz-Experte erstellt den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) nach einer Bestandsaufnahme. Er beschreibt aufeinander abgestimmte Maßnahmen für eine Sanierung in einem Zug oder in mehreren Schritten und ist Voraussetzung für den iSFP-Bonus der BAFA-Förderung. Bestandsaufnahme und Beratung vor Beginn bieten wir als Sanierungsberatung an.

Förderung & Energie

Förderung für die energetische Sanierung

Stand September 2026 stehen im Wesentlichen diese Wege zur Verfügung:

  • Stand September 2026 beträgt die BAFA-Grundförderung für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (Dämmung von Außenwand, Dach und Geschossdecken, Fenster und Außentüren, Sonnenschutz) und an der Anlagentechnik 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Förderfähig sind je Wohneinheit bis zu 30.000 Euro, mit individuellem Sanierungsfahrplan bis zu 60.000 Euro. Der iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten wird seit dem 21. Juli 2026 nur noch für den Teil der förderfähigen Ausgaben über 30.000 Euro gewährt. Das Gebäude muss mindestens fünf Jahre alt sein, ein Energieeffizienz-Experte ist einzubinden, und der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen.
  • Für eine Sanierung zum Effizienzhaus bietet die KfW im Programm 261 Kredite bis 150.000 Euro je Wohneinheit mit einem von Effizienzstufe und Boni abhängigen Tilgungszuschuss; die Sätze wurden zum 21. Juli 2026 neu gefasst. Auch hier ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden.
  • Stand September 2026 fördert die KfW den Einbau einer klimafreundlichen Heizung im Programm 458 mit 30 bis 80 Prozent der förderfähigen Kosten; der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden.
  • Alternativ zur Zuschussförderung kann für selbst genutzte Wohngebäude, die älter als zehn Jahre sind, die steuerliche Förderung nach § 35c EStG genutzt werden: bis zu 20 Prozent der Aufwendungen, verteilt auf drei Jahre und höchstens 40.000 Euro je Objekt. Für dieselbe Maßnahme lässt sie sich nicht mit einer Förderung nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude kombinieren.

Städtische Zuschüsse haben sich zuletzt verändert; auf den Regionalseiten für Köln, Bonn und Düsseldorf steht der jeweilige Stand. Wir prüfen vor jedem Antrag, welche Programme aktuell offen sind, und stimmen Angebote, Energieberater und Terminplan auf die Antragsfristen ab. Eine Zusage erteilen ausschließlich die zuständigen Stellen.

Heizungsgesetz 2026 und kommunale Wärmeplanung

Das Gebäudemodernisierungsgesetz gilt seit dem 29. Juli 2026. Es streicht die pauschale Vorgabe von mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien für neue Heizungen; ab 2029 müssen Gas und Öl schrittweise einen biogenen Anteil enthalten, und alle Brennstoffe sollen bis 2045 klimaneutral sein. Welche Heizung für Ihr Gebäude wirtschaftlich ist, hängt von Bauzustand, Vorlauftemperatur, Fernwärmeverfügbarkeit und Förderung ab.

Köln, Bonn und Düsseldorf haben ihre kommunale Wärmeplanung erarbeitet. Die Wärmepläne zeigen, wo sich Fernwärme oder dezentrale Lösungen eignen; eine Pflicht zu einer bestimmten Wärmelösung folgt daraus nicht.

Kosten der energetischen Sanierung

Externe Marktübersichten nennen Stand September 2026 für eine Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystem meist etwa 135 bis 200 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche, für die Dämmung der Kellerdecke ab etwa 25 Euro pro Quadratmeter, für eine Zwischensparrendämmung im Dach ab etwa 50 Euro pro Quadratmeter Dachfläche und für neue Fenster etwa 500 bis 1.500 Euro je Fenster. Für Haussanierungen insgesamt werden – je nach Definition und Sanierungstiefe – etwa 400 bis 1.800 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche genannt. Die Werte sind eine Marktübersicht und kein Preisangebot der SKZ. Wie viel Energie eine Maßnahme spart, hängt vom Ausgangszustand ab; Prognosen erstellt der Energieberater.

So läuft Ihre energetische Sanierung ab

  1. Anfrage: Sie nennen Adresse, Baujahr, Anlass und nach Möglichkeit Verbrauchswerte und Fotos.
  2. Bestandsaufnahme: Wir prüfen Bauteile, Fenster, Heizung, Feuchte und Schwachstellen am Objekt.
  3. Sanierungsfahrplan: Mit einem Energieberater legen wir Maßnahmen, Reihenfolge und Förderweg fest.
  4. Angebot: Sie erhalten Leistungsumfang, Bauabschnitte und Terminrahmen.
  5. Ausführung: Die Gewerke werden koordiniert; Anträge und Nachweise laufen mit.
  6. Übergabe: Abnahme, Dokumentation und Verwendungsnachweis für die Förderstelle.

Energetisch sanieren in Köln, Bonn und Düsseldorf

Unser Sitz ist Köln-Porz; Bonn und Düsseldorf sind Einsatzgebiete, die wir von dort aus planen. Die Regionalseiten gehen auf Bestand, Wärmeplanung und Förderstand vor Ort ein: energetische Sanierung in Köln, Haus energetisch sanieren in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis und energetische Sanierung in Düsseldorf.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur energetischen Sanierung

Lohnt sich eine energetische Sanierung?

Das hängt vom Ausgangszustand, den gewählten Maßnahmen und der Förderung ab. Eine pauschale Antwort ist nicht seriös. Ein Sanierungsfahrplan zeigt, welche Schritte den größten Effekt haben.

Womit fange ich an: Fassade, Fenster oder Heizung?

Das legt der Sanierungsfahrplan für Ihr Gebäude fest. Häufig steht die Gebäudehülle am Anfang, damit die Heizung passend dimensioniert werden kann. Fällt die Heizung aus, ist manchmal ein früherer Tausch nötig.

Brauche ich einen Energieeffizienz-Experten?

Für Förderanträge der BAFA an der Gebäudehülle und für den KfW-Kredit 261 ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden. Er erstellt auch den individuellen Sanierungsfahrplan.

Kann ich Förderung und Steuerbonus kombinieren?

Für dieselbe Maßnahme nicht. Die Steuerermäßigung nach § 35c EStG ist für selbst genutzte Wohngebäude eine Alternative zur Zuschussförderung. Steuerliche Fragen klären Sie mit Ihrem Steuerberater.

Wie lange dauert eine energetische Sanierung?

Ein Fenstertausch dauert Tage, eine Fassadendämmung mit Gerüst mehrere Wochen, eine Gesamtsanierung entsprechend länger. Den Zeitrahmen nennen wir nach der Bestandsaufnahme.

Wissen aus der Praxis

Was kostet eine Komplettsanierung pro m²?

Welche Leistungen den Quadratmeterpreis bestimmen, warum Vergleichswerte oft täuschen und wie eine belastbare Kostenplanung für Haus oder Wohnung entsteht.

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